CSD Dresden soll nur teilweise politisch sein

Die sächsische Landesdirektion übt Rechtsaufsicht über Städte und Landkreise aus. Sie stellt den Versammlungsstatus des CSD Dresden teilweise infrage und könnte das Straßenfest anders behandeln als die politische Demonstration. Dabei unterscheidet der CSD Dresden schon seit jeher klar zwischen einem ideellen, politischen Teil (Demonstration) und einem kommerziellen Bereich, der vollständig eigenfinanziert wird. Im Interview zeigt sich CSD-Sprecher Ronald Zenker (Foto) kämpferisch: Der CSD sei selbstverständlich politisch, man werde sich nicht einschüchtern lassen und notfalls den Klageweg beschreiten. Gleichzeitig berichtet er von großer Solidarität aus der Zivilgesellschaft – und von Rückenwind durch die laufende Bewerbung Dresdens für den EuroPride 2029.