Gästin im Studio ist Melissa. – Moderatorin Nathalie spricht mit ihr über das Thema „Fettfeindlichkeit“. also die Diskriminierung, Stigmatisierung und Abwertung von Menschen mit höherem Körpergewicht.

Was ist Fettfeindlichkeit?
Nathalie und Melissa definieren Fettfeindlichkeit als systematische Benachteiligung dicker Menschen. Sie besprechen sichtbare und subtile Diskriminierungen, etwa in Medizin, Mode und öffentlichem Raum, und betonen, dass fehlende Inklusion oft unbewusst geschieht, aber reale Ausgrenzung erzeugt.
Folgen von Fettfeindlichkeit
Melissa erklärt gesundheitliche Folgen von Fettfeindlichkeit, etwa medizinische Vernachlässigung, Vorurteile bei Jobs oder Wohnungen. Sie betont, dass Dicksein kein persönliches Versagen ist. Gesellschaftliche Systeme bevorzugen Dünnsein, obwohl Körperformen nicht vollständig selbstbestimmt sind. Menschen dürfen einfach dick sein.
Fettfeindlichkeit und Queerness
Thema ist Intersektionalität von Queerness und Fettfeindlichkeit. Melissa beschreibt, dass Queerness teils versteckbar ist, Fettsein jedoch nicht. In queeren Räumen fehlt oft Inklusion. Sie wünscht sich mehr Bewusstsein, Barrierefreiheit und Offenheit gegenüber mehrfach marginalisierten Körpern.
Diätkultur und Körperideale
Melissa erklärt Diätkultur als gesellschaftliche Ideologie, die Dünnsein moralisch überhöht. Sie spricht über „Health at Every Size“, kritisiert BMI‑Fixierung und diskutiert kritisch Abnehmtrends. Gesundheit sollte vielfältig verstanden werden, nicht nur über Gewichtsverlust.
Tipps vom 20.12.2025
Queere Filmnacht im Metropolis – Film Dreamer, 22. Dezember, 21:30 Uhr, Original mit Untertiteln. – Winterfeier für Queers and Friends – 24. Dezember ab 14 Uhr im Queerreferat Uni Hamburg, Abendessen ab 18 Uhr, Anmeldung erwünscht. – Holiday Get‑together von Soorum – 26. Dezember, 15–18 Uhr im MHC, mit Kaffee, Punsch und Waffeln. – Tante Paul Winter Special – Queere Party im Komet, Erichstraße 11, 27. Dezember ab 22 Uhr, Eintritt 4 €. – Herbstcafé bei Intervention – Mit Andrea und Renate, 8. Januar, 16:30–18:30 Uhr, Glashüttenstraße 2, Eintritt 2,50 € („Zahl, was du kannst“). – Dyke* March Orga‑Treffen – Offenes Treffen, 8. Januar, 19 Uhr, Haus 73 (Schulterblatt 73), keine Vorerfahrung nötig.
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