Professor Strauß erläutert die Arbeit an der neuen S3-Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und Transgesundheit. Ziel ist eine interdisziplinäre, evidenzbasierte Versorgung. Er betont Entpathologisierung und gesellschaftlichen Wandel. Rückblickend sieht er wachsende Akzeptanz, aber auch neue Rückschritte. Er wünscht sich sachliche, wissenschaftlich fundierte Diskussionen ohne ideologische Konflikte und eine verbesserte Kooperation medizinischer Fachrichtungen.